MAX (Pseudonym)
Jahrgang 1927; geboren und aufgewachsen in Breslau.
Als Sohn eines jüdischen Vaters und einer nicht jüdischen Mutter wird er von seinen Mitschülern ausgeschlossen und schikaniert. Nach den Novemberpogromen darf Max ab 1938 nicht mehr in die Schule gehen. Sein Vater verliert im Zuge der sogenannten „Arisierung“ seine Arbeit und kommt vorübergehend ins Konzentrationslager, wo er Opfer von Entmenschlichung und Gewalt wird. 1939 emigriert er als einziges Familienmitglied nach Shanghai.
Max überlebt den Krieg, indem er mit Glück und Geschick den Deportationen entgeht. Am Kriegsende gelingt es ihm, sich gemeinsam mit Mutter und Schwester in Richtung Westen abzusetzen.
Nach dem Krieg kehrt sein Vater zurück nach Deutschland, die Eltern kommen wieder zusammen und Max arbeitet nach einem erfolgreichen Studium als Tierarzt.


