das ungesagte

KURT

Jahrgang 1924; die Familie lebt in einfachen Verhältnissen in einem Dorf im Westerwald (östliches Rheinland Pfalz), wo sich Kurt auch nach dem Krieg wieder niederlassen wird.

Er ist begeistert von der Ideologie der Nazis und nimmt an einem so genannten „Adolf-Hitler-Marsch“ nach Nürnberg teil. Mit 18 Jahren wird er Parteimitglied. Er meldet sich freiwillig als Soldat und kommt an die Ostfront. Später wird er Wachsoldat an der Wolfsschanze, wo er täglichen Kontakt zu Hitler hat und auch das Attentat vom 20. Juli miterlebt. Am Ende des Krieges wird er bei der Ardennenoffensive an der Westfront eingesetzt.

Nach dem Krieg ist er als kaufmännischer Angestellter und Buchhalter im Nachbarort Hamm tätig, 20 Jahre lang ist er Bürgermeister in Pracht.