das ungesagte

ROLF

Geboren 1935 in Hamburg und dort aufgewachsen.

Aufgrund der Bombenangriffe auf Hamburg, bei denen das Haus der Familie zerstört wird und die Großmutter stirbt, flieht er gemeinsam mit der Mutter und dem kleinen Bruder aus der Großstadt. Sie werden schließlich auf einem Bauernhof in Sachsen untergebracht. Als die sowjetischen Truppen anrücken, machen sie sich auf den Weg in Richtung Westen. Dabei werden sie von einem SS-Trupp aufgegriffen und mitgenommen.
Rolf ist von den Kriegsereignissen, die er als Kind erlebt, traumatisiert. Er hat Alpträume, chronische Krankheiten und kann phasenweise nicht zur Schule gehen. Nach dem Krieg stirbt Rolfs kleiner Bruder an einer Blutvergiftung, was bei ihm eine Art Nervenzusammenbruch auslöst.

In der Nachkriegszeit hat er viele verschiedene kreative und kaufmännische Berufe und arbeitet schließlich als Puppenspieler.