RUDOLF
Geboren 1924 in Speyer, wo er aufwächst als Sohn eines höheren Beamten in der Stadtverwaltung.
Die Diktatur und die Verfolgung der Juden werden in der Familie kritisch besprochen. Doch die Familie passt sich nach außen an und arrangiert sich mit dem Regime. Rudolf wird noch vor dem Abitur zum Arbeitsdienst eingezogen und soll danach direkt als Soldat eingezogen werden.
Er hat jedoch Glück, dass er bei der Luftwaffe, für die er sich freiwillig meldet, wegen seiner schlechten Augen nicht genommen wird, sondern stattdessen als Funker in der Infanterie eingesetzt wird, wo er sich in sicherem Abstand zu den kämpfenden Truppen nur in Frankreich aufhält.
Nach dem Krieg wird er HNO-Arzt.


